Nachtlichtung Aktuelles 1
Verein

Vereinsgründung Unsichtbare Eltern e.V.

Warum einen Verein für Unsichtbare Eltern gründen? Seit 14 Jahren sind "Unsichtbare Eltern" gemeinsam mit Birgit Berg auf dem Weg in diesen quälenden Verlusten, wenn Mütter und Väter den frühen Verlust ihres Kindes, oft noch in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt, überleben müssen. Diese traumatischen Abschiede verändern das Leben nachhaltig. Für Außenstehende werden ausgerechnet diese Eltern in ihrem Leid als solche oft nicht wahrgenommen. Viele bleiben in ihrem großen Schmerz einsam. Selbst unter unsichtbaren Müttern und Vätern bleibt das gleiche Schicksal zu oft auch unsichtbar.Dabei gibt es eine verbindende gemeinsame Erfahrung, auch wenn jeder Verlust, jede Geschichte sehr persönlich und individuell ist. Ein tiefes Verstehen untereinander, ohne viel erklären zu müssen. Allein schon das macht den Austausch so wertvoll. Es tut einfach gut, mit anderen Betroffenen über die Kinder sprechen zu können, die nicht mit ins Leben gehen konnten. Andere hatten ähnliche Gedanken und Gefühle, waren ohnmächtig und überfordert, fühlen sich schuldig oder wütend. Gerieten in Entscheidungen, in denen es keine gute Lösung gibt. Wussten erst mal nicht, wie das Leben weiter gehen solle. Ein Schicksal zu teilen, gibt Orientierung. Mit dem Verein Unsichtbare Eltern treten wir an gegen die Unsichtbarkeit von Leid und Verzweiflung am Anfang des...
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Veranstaltung

Wir tragen dich in unserem Herzen – Gedenken für früh verstorbene Kinder

Mit dem Gedenkgottesdienst „Wir tragen dich in unserem Herzen“ am 11. September 2022 geben wir dem Schmerz und der Trauer, aber auch der Liebe zu unseren Kindern, die nicht mit uns ins Leben gehen konnten, Raum und Ritual. Wir möchten Worte finden für das Unsagbare; Trost spenden im Sichtbarmachen der Kinder, die wir verabschieden mussten; Verbundenheit fühlen im gemeinsamen Erinnern.
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Muttertag

GeDANKEn zum Muttertag

Muttertag, all der Mamis, der Muttis, der Mamitas, der Muddis, der Mütter, der Moms. Heute geht es darum, die Mütter zu ehren. Und wie ihnen Ehre gebührt! Danke an alle Mamis, für das, was sie Tag und Nacht tun, danke an unsere Mamis, Danke fürs Mama sein dürfen, Danke für unsere Kinder, empfangen zu haben. Heute ist Mutterdank! All den Mamis dieser Welt, mit ihren sichtbaren und unsichtbaren Kindern. Und den Mamis der Mamis. Danke an meine Mama, ich werde dir Blumen schenken, wie jedes Jahr. Meine Tochter (unser erstes Kind) wird mir nie Blumen schenken, darum bringe ich ihr welche, an ihren Ort, um Danke zu sagen. Sie hat mich zur Mama gemacht. Muttertag ist vor allem ihr Tag. Und Muttertag ist so auch ein schwieriger Tag.
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Gedenktag

Ein Licht geht um die Welt

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember geht eine Lichterwelle um die Welt, wenn um 19 Uhr unsichtbare Eltern und Angehörige auf allen Teilen der Erde eine Kerze zum Gedenken ihrer verstorbenen Kinder ins Fenster stellen. Als Symbol für das Licht, das diese Kinder ins Leben brachten.Worldwide Candle Lighting.Über die verschiedenen Zeitzonen erleuchtet eine Welle des Lichts den Planeten. Eine solidarische Lichterwelle, die hell macht, was oft im Dunkeln bleibt. Ein Licht, in Erinnerung an die Kinder, die das Leben erhellt haben und deren Leuchten wir im Herzen tragen.
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Folgeschwangerschaft

Folgeschwangerschaft: Drahtseil und Schwebebalken

Die Kinder im Herzen sind in der Regel für andere nicht sichtbar. Genauso wenig sichtbar ist die existentielle Betroffenheit über Verluste und Brüche im Leben überhaupt. In diesem Jahr sind drei von den unsichtbaren Eltern guter Hoffnung. In einem Fall wurde ein gesunder Sohn kürzlich geboren, zwei weitere haben eine große Strecke hinter sich gebracht und wir drücken alle Daumen, dass es einfach mal gut gehen wird. Werdende Mütter und Väter balancieren wie auf einem Drahtseil durch ihren Alltag. Rechts und links lauert der Abgrund. Auf dem Seil gilt es den Alltag zu bewältigen, Geschwisterkinder zu versorgen, sich selbst, den Ängsten Stand zu halten, Schlafstörungen zu überwinden und meist auch noch zur Arbeit zu gehen. Diesen Weg zu meistern, ist eine Höchstleistung und sollte begleitet sein von Geduld mit sich selbst, Verständnis im Außen und ganz viel Liebe. Linda hat ihren Weg mit der Überschrift beschrieben: "Wir sind eine glückliche, fünfköpfige Familie. Auch wenn man es nicht gleich sieht. Wir tragen ein Kind im Herzen und zwei Kinder an der Hand." Bestimmt findet ihr euch auch darin wieder. Zum Artikel Folgeschwangerschaft
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Vatertag

„Vatertag, ein stiefmütterliches Dasein“

Anders als beim Muttertag, der zu Ehren der Mutterschaft seit mehr als einhundert Jahren zelebriert wird, verläuft der Vatertag, der in seiner heutigen Form schon seit Ende des 19. Jahrhunderts besteht, meist völlig anders ab. Die Mutter wird an ihrem Ehrentag von ihren Liebsten beschenkt und bedacht. Der Vater beschenkt sich selbst, unter Ausschluss seiner Familie, mit viel Bier und oder Schnaps. So ist es in vielen Familien die Regel und sicherlich mehr als ein reines Klischee.
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Vatertag

Vatertag für unsichtbare Väter

Auch wenn es stimmt, dass Männer anders trauern als Frauen, ist doch auch der Vatertag für die Väter und Großväter, die den Tod am Anfang des Lebens erfahren haben, eher ein nachdenklicher und trauriger Tag. Die männlichen Wesen, die mit Bollerwagen, Schubkarre oder Einkaufswagen gröhlend unterwegs sind, verstehen den Vatertag als Alkohol-Flatrate. Sie haben natürlich gar nichts damit zu tun, dass dies ein besonderer Tag für Unsichtbare Väter und Großväter ist, die sich schmerzhaft bewusst sind Väter und Großväter von Kindern zu sein, die den Weg ins Leben nicht geschafft haben oder die viel zu kurz geblieben sind. 
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Muttertag

Muttertag in der Familiengeschichte

Manchmal muss ein Nachtlichtlein reichen, wenn der Tod ins Leben greift. Da bin ich gerade in Gedanken. Ich vermute, ich habe den Muttertag bemerkt, als ich in die Grundschule ging, da hat man ja Anfang der 60er Jahre auch dazu gebastelt. Ich frage mich manchmal, wie es mir da wohl gegangen ist, meine Mutter war gestorben, als ich 6 Jahre alt war, gerade eingeschult, dann Umzug, neue Schule, von da an bei meiner Oma gelebt. Mit meiner Oma (Mutter meiner Mutter) ging ich regelmäßig zu ihrem Grab, daran erinnere ich mich gut aber ob wir speziell am Muttertag dort waren, glaube ich nicht. In der Beschäftigung mit der Pandemie wurde mir erst bewusst, dass meine Oma als Kind (Jahrgang 1912) ihre Mutter und vier Geschwister 1920 im Dezember zum Ende der Spanischen Grippe verloren hatte. Etwa 2 Jahre später wurde der Muttertag in Deutschland etabliert. Für mich galt dieser Muttertag irgendwie nicht, aber natürlich wuchs ich auf mit den Basteleien in der Grundschule zu dieser Gelegenheit. Ich habe keine Erinnerung daran, dass damalige Lehrer differenziert hätten, wer unter den Schüler*innen gerade im Familienbereich diese schwere Lücke hat.
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Muttertag

Muttertag für unsichtbare Mütter

Für Mütter, die ein Kind hergeben mussten, ist der Muttertag auch ein sehr trauriger Tag, geprägt von ambivalenten Gefühlen voller Liebe und Schmerz. Beim Dank, der den Müttern gilt, zwischen Blumen und Pralinen, werden unsichtbare Mütter mit den ganz besonderen Herausforderungen ihrer Mutterrolle oft vergessen.
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Allgemein

Nachtlichtlein.de erblickt das Licht der Welt

Unser Nachtlichtlein will nun endlich leuchten und es da heller machen, wo es besonders dunkel ist. Beleuchten, wo großes Leid zu oft im Dunkeln bleibt und Eltern darin unsichtbar. Unser Portal befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit weiter wachsen, um noch heller zu leuchten. Wir wünschen uns ein lebendiges Portal, gestaltet von und für Unsichtbare Eltern und alle, die mit dem Tod am Anfang des Lebens konfrontiert sind. 
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